Fördermaßnahmen
Förderverein der Klinik stellt
30 000 Euro zur Verfügung
Vorsitzender verspricht starkes Jahr - Mehrere Anschaffungen für Capio-Mathildenhospital
BÜDINGEN (mig). Bei der Jahreshauptversammlung des Büdinger Fördervereins Mathildenhospital, der von etwa 130 Mitgliedern getragen wird, standen keine Neuwahlen zum Vorstand an. Dafür aber ein interessanter Sachstandsbericht des Vorsitzenden Elmar Welling zu aktuellen Vorhaben im laufenden Jahr. Es soll ein starkes Jahr werden, denn insgesamt werden dem Capio-Mathildenhospital 30000 Euro für verschiedene Anschaffungen und Vorhaben zur Verfügung gestellt. Welling: „Das ist schon eine sehr ausgiebige Förderung."
Die Verbesserung mit technischen Gerätschaften nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. So erhält die Chirurgie einen Neuro-Monitor, der bei Schilddrüsenoperationen Unterstützung gewährt. Der Kostenpunkt dafür liegt bei 8000 Euro. 1500 Euro kosten drei Event-Monitore für die Innere Abteilung, die bei Belastungs-EKGs zum Einsatz kommen. Eine zweckgebundene Spende vom Institut für Gemeinwohl in Höhe von 10000 Euro wird für die Anschaffung von drei Spezialpflegebetten und drei Rollstühlen verwendet.
Und auch die Fortbildung kommt nicht zu kurz: 1500 Euro ist für ein Seminar von Pflegekräften im Bereich der Kinästhetik (Schmerzbehandlung durch Ertasten) vorgesehen. Die Psychiatrie erhält zudem 1000 Euro für die Neuanschaffung eines Klaviers.
Vorsitzender Elmar Welling: „Alles in allem sind das Investitionen, die sich sehen lassen können und unseren Auftrag erfüllen. Schließlich wollen wir alle, dass unser Mathildenhospital gut aufgestellt ist für die Zukunft. Dabei können wir durch die Zuwendungen ein wenig mithelfen."
(KA vom 04.05.2012)
NEU..... NEU.... NEU....
Wie aus dem
Krankenhaus zu erfahren war, ist der Um- und Ausbau
des Sterbebegleitzimmers, gelegen auf der ehem. Station 6,
abgeschlos-
sen.
Die Stiftung hat
die gesamten Kosten von etwa 30.000.- € übernommen,
sodass der Förderverein für andere Projekte Mittel zur
Verfügung hat.
Wir bedanken
uns, insbesondere im Namen unserer Mitglieder, für diese
weitsichtige Entscheidung und freuen uns weiterhin auf eine
segensreiche
Zusammenarbeit, ganz im Sinne einer Weiterentwicklung des
Mathilden-Hospitals.
(17.01.2011)
Der Um- und Ausbau des Mathilden-Hospitals geht weiter. Davon betroffen ist
auch das vom Förderverein stark unterstützte Projekt des
"Sterbebegleitzimmers".
Am 17.06.2008 trafen sich daran Interessierte
mit dem hiesigen Geschäftsführer der Capio-Gruppe, Klaus Wöhrle, in den noch
unausgebauten Räumlichkeiten, um die notwendigen Maßnahmen zu planen und zu
besprechen.
Zeitnah sollen die Kosten für Ausstattung, Fußboden und andere notwendige
Veränderungen ermittelt werden. Danach wird über die Finanzierung der
Gesamtmaßnahme beraten werden müssen.
Der Förderverein wird dann über eine Beteiligung zu entscheiden haben.
Neue Pflegebetten fürs „Mathildchen"
Spende des Fördervereins - In 20 Jahren schon 400 000 Euro zur Verfügung gestellt
BÜDINGEN
(cne). Zehn neue Pflegebetten, die nicht nur den Patienten ihren
Krankenhausaufenthalt, sondern auch dem Pflegepersonal die Arbeit erleichtern
sollen, hat der Förderverein Mathilden-Hospital angeschafft.
Fördervereinsvorsitzender Lutz Höritzsch und seine Stellvertreterin Ulla
Schneider übergaben diese Betten jetzt dem Klinik-Geschäftsführer Klaus Wöhrle
und der Pflegedienstleiterin Birgit Zuleger.
In diesem Jahr kann der Förderverein sein 20-jähriges Bestehen feiern. Dazu wird zur Zeit eine große Festveranstaltung vorbereitet. In den vergangenen 20 Jahren habe der Förderverein zirka 400 000 Euro an die Stiftung übergeben. Die davon angeschafften Gerätschaften bleiben Eigentum der Stiftung und werden dem Mathilden-Hospital zur Verfügung gestellt, so Höritzsch weiter. Ein bisschen Werbung müsse sein, erklärte Höritzsch, denn neue Mitglieder seien dringend notwendig, damit weiterhin mit Geräten oder dringend notwendigen Anschaffungen geholfen werden könne. Im Mathilden-Hospital sind ab sofort Flyer mit Informationen über die Arbeit des Fördervereins sowie einer Beitrittserklärung zu erhalten.
Fördervereinsvorsitzender Lutz Höritzsch (links) und seine Stellvertreterin Ulla Schneider der (rechts) mit Klinik-Geschäftsführer Klaus Wöhrle und Pflegedienstleiterin Birgit Zuleger bei der Übergabe der neuen Pflegebetten.
Jetzt hofft der Vorstand des Fördervereins, dass sich viele neue Mitglieder finden. „Vielleicht gibt es ja Menschen, denen im Mathildchen geholfen wurde und die somit ihren Dank ausdrücken möchten", so Ulla Schneider.
(Kreisanzeiger
vom 23.01.2008)
Stiftung stellt Antrag auf Förderung
Die Stiftung "Mathilden-Hospital zu Büdingen" stellt Antrag auf Förderung und Anschaffung eines Neuromonitors.
Im
Vordergrund steht dabei das Wohl der Patienten, die sich auf die "glückliche"
Hand des Chirurgen verlassen können müssen. Zur weiteren Steigerung der
Sicherheit für Arzt und Patient soll bei Schilddrüsen-Leiden der
Neuromonitor eingesetzt werden, um das Risiko der Stimmbandlähmung nahezu
auszuschließen.
Der Förderbetrag würde etwa 20.000 € betragen.
Der Vorstand wird in der im Juni 2007 stattfindenden Jahreshauptversammlung diesen Antrag den Mitgliedern vorlegen und sie somit an der Entscheidung beteiligen.
Bild: C. Neumann
Ulla Schneider, Elmar Welling, Sigrid Schröder, Lutz Höritzsch, Gerlinde Buchacker, Klaus Wöhrle
Förderverein wird Neuromonitor anschaffen
Gerät soll Schilddrüsenoperationen sicherer machen – Jahreshauptversammlung des Fördervereins Mathilden-Hospital Büdingen
BÜDINGEN (cne). Alle Patienten des Mathilden-Hospitals in Büdingen, die zur Operation ihrer Schilddrüse kommen, wenn der neue Neuromonitor im OP steht, können sich bei den Mitgliedern des Fördervereins Mathilden-Hospital bedanken. Sie beschlossen nach eingehender und ausführlicher Vorstellung des Neuromonitors durch den ärztlichen Direktor des Mathilden-Hospitals, Dr. Dieter Rummel, während ihrer Jahreshauptversammlung, dass die Anschaffung zur Sicherheit der Patienten notwendig sei. Die Stiftung „Mathilden-Hospital zu Büdingen" stellte hierfür den Antrag.
Der Vorstand, des Mathilden-Fördervereins mit Vorsitzendem Lutz Höritzsch und seiner Stellvertreterin Ulla Schneider machte den Mitgliedern klar, dass im Vordergrund dabei das Wohl der Patienten stehe, die sich auf die „glückliche" Hand des Chirurgen verlassen können müssen. Zur weiteren Steigerung der Sicherheit für Arzt und Patient soll bei Schilddrüsen-Leiden der Neuromonitor eingesetzt werden, um das Risiko der Stimmbandlähmung nahezu auszuschließen. Rummel bemerkte, dass er allein im letzten Jahr, in seinem siebten Jahr als Chefarzt im Mathilden-Hospital, 90 OPs der Schilddrüse durchführte. Er lasse es sich auch nicht nehmen, bei seiner „Lieblings-OP" immer federführend dabei zu sein. Mit humorigen Erklärungen schaffte er es, dass die Mitglieder ihm genau zuhörten und somit die Wichtigkeit dieses Monitors zum Wohle des Patienten erkannten.
Jeder Muskel werde von Nerven gesteuert, so Rummel. Die Stimmlippe ermögliche die Sprache. Eine Schilddrüsen-OP sei eine sehr blutige Sache, bei der man diesen Nerv sehr leicht treffe, da man vor lauter Blut kaum etwas sehe. Wenn man sich das zweite Mal einer solchen OP aussetzen müsse, dann sei die Gefahr, diesen Nerv zu verletzen, sogar noch wesentlich höher, mahnte Rummel. Er überzeugte mit seinen Ausführungen so, dass alle Mitglieder der Anschaffung des Monitors durch den Förderverein zustimmten.
Lutz Höritzsch erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht daran, dass der Förderverein des Mathilden-Hospitals schon mit unzähligen Anschaffungen zum Wohle der Patienten auf allen Stationen zur Verbesserung des Umfeldes beitragen konnte. So wurden unter anderem ein Profi-Blutdruckmessgerät, Infusionspumpen für die Intensivstation, ein Video-Kapsel-System zur schmerzfreien Diagnostik des Dünndarms, zehn Krankenhausbetten neuester Art und vieles mehr angeschafft. Somit konnte der Förderverein, der im nächsten Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, mit Anschaffungen und Zuschüssen im Gesamtwert von etwa 130 000 Euro den Aufenthalt im Mathilden-Hospital für zahlreiche Patienten angenehmer und sicherer gestalten. Leider sei ein Rückgang in der Mitgliederzahl (zurzeit 133) zu verzeichnen, was auch einen Rückgang der Einnahmen bedeute. Deshalb müsse man die Bevölkerung von .der Wichtigkeit des Vereins überzeugen, damit auch in Zukunft weiterhin dafür Sorge getragen werden könne, dass die Patienten die optimale Versorgung bekommen. Schließlich wisse man nie, ob man nicht selbst einmal das Mathilden-Hospital benötige und somit selbst in den Genuss optimaler Versorgung käme, so einige der Mitglieder. Als Möglichkeit, die Einnahmen zu verbessern, wurde das verstärkte Werben um Spenden anlässlich Geburtstagen, Jubiläen oder ähnlichem genannt. „Aber immer mit dem Hinweis auf konkrete Förderungsprojekte", fügte Höritzsch hinzu. Doch nicht nur das Werben um neue Mitglieder stand auf der Tagesordnung, sondern auch das Thema Organspende. Dafür müsse die Bevölkerung sensibilisiert werden. Auch die Tatsache, dass es keine Altersbegrenzung mehr gebe, sei noch nicht bekannt. Bei einer Ergänzungswahl des Vorstandes wurden Sigrid Schröder und Elmar Welling als Beisitzer gewählt.
Aus dem Kreisanzeiger vom 30.07.2007
Geht der Besucher einmal mit offenen Augen durchs Krankenhaus wird er auf den Stationen einiges entdecken, das der Förderverein anschaffen konnte und das wesentlich zur Verbesserung des Umfeldes im Mathilden-Hospital beitrug:
- Nagelneue Getränkewagen mit dem Fördervereinslabel - ein offener stilisierter
Doppelkreis, der helfende Hände symbolisieren soll,- mehrere Verbandswagen,
- ein Profi-Blutdruckmeßgerät,
- eine elektrische Milchpumpe,
- Infusionspumpen für die Intensiv-Station,
- Notfalltransportwagen,
- eine große Xenon-Lichtquelle für den Operationssaal,
- eine Thermomatte einschließlich Steuergerät,
- Therapieliegen mit elektrischem Antrieb,
- 6 dimmbare Halogenleuchten für die Intensivstation,
- eine Krankenstuhlwaage, eine Wärmedecke, eine Bettgleitauflage,
- 2 Toilettenstühle,
- dazu kommen 4 Einheiten eines Dekubitus-Management-Systems mit
Spezialmatratzen, die das Aufliegen des länger bettlägerigen Patienten
verhindern können,- dem Arbeitskreis "Sterbebegleitung/Hospizhilfe" wurden 13.000 zur
Ausgestaltung des Sterbebegleitzimmers bewilligt,- bei der künstlerischen Ausgestaltung des Abschiedraumes übernahm der
Förderverein den größten Teil der Kosten,- Video-Kapsel-System zur schmerzfreien Diagnostik des Dünndarms.
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Anschaffungen und Zuschüsse im Gesamtwert von etwa 150.000.-